Der St. Pauli Code

„On- und Offline, regional und hyperregional: Welche Medien braucht Hamburg?”, lautete es diesmal auf der Einladung. Der 5. Blattkritik Salon hatte ein heftig diskutiertes Thema

Sehen Sie hier einige Impressionen des Abends

Chefredakteur Dennis Imhäuser von den Eimsbüttler Nachrichten hört der Blattkritik von Michael Hopp aufmerksam zu

Bei der Blattkritik kommt Chefredakteurin Charlotte Parnack von Die Zeit Hamburg ins Grübeln

Chefredakteur Martin Petersen von Stadtlichh greift nach seinem Glas Wasser

Chefredakteur Lars Haider vom Hamburger Abendblatt hört gespannt zu


„On- und Offline, regional und hyperregional: Welche Medien braucht Hamburg?”, lautete es diesmal auf der Einladung. Der 5. Blattkritik Salon hatte ein heftig diskutiertes Thema.

Die Funktion von regionalen und hyperregionalen Medien in Hamburg stand im bisher politischsten Blattkritik Salon zur Diskussion. Das Spektrum der geladenen Ga?ste reichte von Die Zeit Hamburg u?ber das Hamburger Abendblatt bis zu den Eimsbu?tteler Nachrichten, Stadtlichh und der Stadtteil- initiative PlanBude aus St. Pauli

Der Lokaljournalismus in Hamburg ist in Bewegung wie seit Jahrzehnten nicht, der Markt ist hart umka?mpft: Große Verlage verteidigen, teils mit neuen Produkten, ihr Revier, Stadtteilmedien wachsen on- und offline, die Gentrifizierung in Stadtteilen wie St. Pauli schafft neue Kommunikationsbedu?rfnisse, fu?r die es Lo?sungen braucht.

Der „St. Pauli”-Salon war der bis dato gro?ßte, in der Anzahl der geladenen Podiumsga?ste, und der heißeste, bezu?glich der Sprengkraft des politischen Themas. Sicher auch der gewichtigste. Vom Abendblatt-Chefredakteur, der Zeit-Hamburg-Leiterin, den Neugru?ndern von Stadtlichh und Eimsbu?tteler Nachrichten bis zu Christoph Scha?fer, dem streitbaren Gru?nder der PlanBude Hamburg, war ein dermaßen fla?chendeckendes Spektrum an Diskutanten angetreten, dass Michael Hopp und sein diesmaliger Co-Host Urs Spindler (Indiecon) ihre liebe Mu?he hatten, die Streitha?hne zu ba?ndigen.

Am Ende war alles gut, wie immer im Salon.