THE CORPORATE MIND

How to catch up with Corona

Textilunternehmen nähen Schutzmasken, Messebauer errichten mobile Ambulanzräume: Die Corona-Pandemie veranlasst viele Unternehmen dazu, sich umzustellen und Produkte oder Dienstleistungen anzubieten, die mal mehr, mal weniger neben ihrem Kerngeschäft liegen. Sie satteln um und fertigen dringend benötigte medizinische Ausrüstung – vom Storytelling zum Storydoing. Das beobachten wir nicht nur in unseren Fokusbranchen Life Science, New Mobility, Maschinenbau und Energie, sondern auch weit darüber hinaus. Und berichten darüber in diesem Blog 
25. Mai 2020 – mit einem Automobilzulieferer, einem großen Dienstleister und einer Regionalzeitung

AUTOMOTIVE
Masken vollautomatisch

Eine vollautomatisierte Spezialanlage zur Fertigung von Mund-Nasen-Bedeckungen hat Zulieferer Bosch in seinem Werk in Stuttgart-Feuerbach in Betrieb genommen. Ab Ende Juni will das Unternehmen dann an weltweit vier Standorten mehr als eine halbe Million Masken pro Tag fertigen. Die Konstruktionspläne stellt Bosch interessierten Unternehmen kostenfrei zur Verfügung, mehr als 30 haben diese bereits angefragt.
bosch-presse.de

DIENSTLEISTUNGEN
Wiederverwendbarer Gesichtsschutz

Zwei Unternehmen des Bertelsmann-Konzerns sind ebenfalls in die Produktion von Gesichtsschutz eingestiegen. Das Entertainment-Service-Unternehmen Sonopress und der Verpackungsspezialist Topac haben zusammen einen Gesichtsschutz aus einer klaren Polyester-Folie, einem Abstandshalter und einem verstellbaren Band entwickelt. Das Besondere: Die Materialoberflächen lassen sich problemlos mit einem Desinfektionsmittel reinigen und die Masken sich so wiederverwenden.
bertelsmann.de/news

MEDIEN
„Ein Tageblatt und ein Kasten Mineralwasser“

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt die Idee des Mindener Tageblatts. Neben der neuesten Ausgabe der Regionalzeitung werden im nordrhein-westfälischen Minden auch Waren des örtlichen Einzelhandels ausgeliefert. Trotz sinkender Auflage sind damit die Zusteller der Zeitung besser ausgelastet, und Getränkemarkt, Schuhgeschäft und Co. können bequem ihre Waren liefern.
zeit.de

18. Mai 2020 – mit einem deutschen Automobilhersteller, einem österreichischen Maschinenbauer und Unterstützung für KMU

AUTOMOTIVE
Masken statt Autohimmel

Sonst werden hier Verkleidungen für Sitze, Fensterrahmen und Himmel genäht. Inzwischen stellen die Näher*innen der Mercedes-Benz designo Manufaktur in Sindelfingen in Alltagsmasken für ihre Kolleg*innen in den europäischen Daimler-Werken her. „Flexibilität ist ein strategisches Fokusthema unserer Produktion“, betont Vorstand Jörg Burzer. Deshalb sei er stolz darauf, wie die 250 Experten der designo Manufaktur auf die Krise reagiert hätten.
media.mercedes-benz.com

MASCHINENBAU
Beatmungsgeräte aus Österreich

Um die Engpässe bei der Ausstattung von Kliniken zu beseitigen, hat der österreichische Maschinenbauer HAGE Sondermaschinenbau ein Beatmungsgerät entwickelt. Das Familienunternehmen aus der Steiermark ist bekannt für 5-Achs-Bearbeitungszentren und Rührreibschweißlösungen für Raumfahrt und Schienenverkehr. In Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Graz hat HAGE nun ein Gerät entwickelt, in dem der Druck über ein Ventilsystem im Beatmungsschlauch geregelt und durch Sensoren kontrolliert wird. Die übermittelten Werte werden grafisch auf einem Touchdisplay angezeigt. Zurzeit finden Versuchsreihen mit dem Gerät statt.
hage.at/news

FORSCHUNG
Rückkehr zur Produktion

Wie sind wir auf die Wiederaufnahme der Produktion nach dem Shutdown vorbereitet? Für Klein- und mittelständische Unternehmen ist das oft nicht leicht zu beantworten. Um hier zu helfen, stellt die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) zwei kostenfreie Planungstools bereit. In Zusammenarbeit mit der Universitätsmedizin in Mainz und der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf wurden zwei web-basierte Anwendungen in Form von Checklisten entwickelt, die eine Hilfestellung bei der Rückkehr aus dem Shutdown (RecoveryPlan) sowie bei der Planung und Vorbereitung von dienstlichen Auslandsreisen (RABiT) geben.
idw-online.de

14. Mai 2020 – mit dem Maschinenbauer Arburg, einem Hygienespezialisten und einem Indikatorensystem zur Pandemie-Bekämpfung

MASCHINENBAU
Masken im Spritzguss

Das Familienunternehmen Arburg, einer der weltweit führenden Maschinenhersteller für die Kunststoffverarbeitung, ist in die Maskenproduktion eingestiegen. Auf den Maschinen des Unternehmens werden Masken aus zwei Kunststoffkomponenten gegossen. Die weiche Kunststoffmaske wird über Mund und Nase gestülpt und lasst die Atemluft nach unten abfließen. In einem weiteren Schritt könnten FFP-2- oder FFP-3-Filter eingesetzt werden. Partner des Unternehmens unterstützen bei der Konstruktion und mit Materialspenden. In einem Zweischichtbetrieb könnten zukünftig etwa 15.000 Masken pro Woche produziert werden. Im ersten Schritt sind die Masken für die eigenen Mitarbeiter. Später sollen sie auch an Ärzte und Pflegepersonal verteil werden.
arburg.de/presse

HYGIENE
Produktion für Notfallzentren

Weltweit rüsten medizinische Einrichtungen im Zuge der Pandemie auf. Um diese Einrichtungen im Bereich Hygiene versorgen zu können, stellt Meiko, ein Spezialist für Reinigungs- und Desinfektionsgeräte, seine Produktion um und rüstet vermehrt Corona-Notfallzentren aus. „Zusätzlich zum normalen Auftragsgeschäft produzieren und liefern wir derzeit schwerpunktmäßig Reinigungs- und Desinfektionsgeräte für Notfallzentren weltweit – ob Italien, Russland, Dubai, Australien oder Mexiko“, so Vertriebsleiter Sebastian Hainz, Leiter Vertrieb und Marketing bei Meiko.
maiko.de/news

WISSENSCHAFT
Datenfülle bewältigen

Selbst auf den wissenschaftlichen Laien stürzen derzeit verschiedene Parameter ein: Neuinfektionen, Reproduktionszahl, Intensivkapazitäten. Die politischen Entscheider müssen darüber hinaus auch die Parameter der wirtschaftlichen Entwicklung im Blick behalten. Damit das gelingen kann, plädiert das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung für ein Indikatorensystem zu Gesundheit, Wirtschaft und Gesellschaft. In einem vom Institut entwickelten Corona-Dashboard werden neben den genannten Größen auch etwa die Akzeptanz von Maßnahmen in der Bevölkerung abgebildet. „Die datengestützte Berücksichtigung regionaler Unterschiede könnten die Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Aktivität und den Gesundheitsschutz besser miteinander vereinen“, betont RWI-Präsident Christoph M. Schmidt.
rwi-essen.de/news

11. Mail 2020 – mit dem Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt, dem Zulieferer ZF und den besonderen Herausforderungen an die Logistik

FORSCHUNG
Visiere statt Satelliten

Normalerweise werden hier Satelliten montiert. Jetzt werden am DLR-Institut für Raumfahrtsysteme in Bremen Gesichtsschutzvisiere mit 3D-Druckern und in Handarbeit hergestellt. Diese sollen medizinisches Personal und Rettungskräfte bei direktem Kontakt mit Covid-19-Patienten vor Tröpfcheninfektionen schützen. Zusammen mit Vertretern aus Polizei, Feuerwehr und Gesundheitswesen haben die DLR-Mitarbeiter die Schutzschilde entwickelt. Bis zu 100 Exemplare am Tag werden zurzeit produziert.
dlr.de/news

ZULIEFERER
Auszubildende nähen Masken

Im großen Ausbildungszentrum von ZF in Saarbrücken wird zurzeit weniger gefeilt und gemessen, sondern vielmehr genäht. Die Auszubildenden des Automobilzulieferers in der saarländischen Landeshauptstadt fertigen Atemschutzmasken. Zwölf Auszubildende pro Schicht nähen gemeinsam 600 Masken für ihre Kollegen vor Ort in der Produktion.
facebook.com/zfgroup

LOGISTIK
Lieferketten aufrechterhalten

Die Supply Chains garantieren, damit die Bevölkerung versorgt ist. Die Menschen während des Shutdowns mit dem beliefern, was sie nicht in den Läden kaufen konnten. Und natürlich die eigenen Mitarbeiter auf den Wegen zu den Empfängern bestmöglich schützen. – Die Logistikbranche war und ist in der Krise auf besondere Weise gefordert. Dieser Situation tragen mehrere Initiativen Rechnungen.

Mit der Aktion Logistik gegen Corona informieren die BVL.digital (Bundesvereinigung Logistik) und die Initiative Die Wirtschaftsmacher in regelmäßigen Podcasts über die Herausforderung an die Logistik. Ähnlich macht das der Verein Die Transportbotschafter: Unter #KeinTagOhneLogistik können Unternehmen und Mitarbeiter ihre Logistikmomente posten. Ein handfestes Hilfsprogramm haben schließlich Logistics Alliance Germany und das Bundesverkehrsministerium mit #LogistikHilft aufgelegt. Über die Aktion haben wir übrigens auch im Newsportal der Messe Frankfurt, Mobility&Logistics, berichtet.

4. Mai 2020 – mit dem DKMS Science Lab, dem Orthopädie-Hersteller Ossenberg und der internationalen Initiative eines deutschen IT-Instituts

LABOR
Unterstützung für die Uni Dresden

Sonst typisiert das DKMS Science Lab in Dresden täglich tausende Gewebeproben potenzieller Stammzellspender für Blutkrebspatienten. Jetzt unterstützt das Labor die Uniklinik in der Elbstadt und nimmt ihr einen der aufwendigsten Teilschritte im Testverfahren ab: die Isolierung der RNA, also der Erbinformationen der SARS-CoV-2-Viren. Dadurch kann die Uniklinik Dresden die Anzahl der möglichen Corona-Tests verdreifachen.
dkms.de/gegencorona

ORTHOPÄDIE
Einstieg in Maskenproduktion

Die Ossenberg GmbH, Hersteller orthopädischer Hilfsmittel aus dem nordrhein-westfälischen Rheine, steigt in die Produktion von Atemschutzmasken ein. Ab Sommer ist die Herstellung von mindestens einer Million Masken monatlich geplant, die den Standards für medizinische Ansprüche gerecht wird, also FFP1, 2 oder 3.
ossenberg.com/atemschutzmasken

IT
Rechenkraft für Impfstoffsuche

Das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut unterstützt eine Forscherinitiative der US-amerikanischen Stanford Universität mit Rechnerkapazität. Damit werde es möglich, schnell die räumliche Bewegung und Faltung der Coronavirus-Proteine zu simulieren, die für die Entwicklung von Impfstoffen eine wichtige Rolle spielen, so das Institut. „Es geht darum, dass die Biologie der Proteine besser verstanden wird und die Entwicklung von Impfstoffen und Therapeutika einen gehörigen Schub bekommt“, erklärt HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel.
Presseportal

29. April 2020 mit Zulieferer Bosch, mobilen Raumlösungen von Algeco und einer Kommunikationsagentur im Dienst der Wissenschaft

AUTOMOTIVE
Eine halbe Million Masken am Tag

Automobilzulieferer Bosch ist in die Produktion von Mund- und Nasenmasken eingestiegen. Von den USA bis Italien – 13 Werke in neun Ländern stellen inzwischen Masken her. Am Standort Stuttgart werden gerade zwei vollautomatische Fertigungslinien aufgebaut. Die Konstruktionspläne stellt Bosch auch anderen Unternehmen kostenfrei zur Verfügung. Insgesamt kann der Zulieferer so pro Tag mehr als 500.000 Masken produzieren.
bosch-presse.de

BAUEN
Die Großeltern wieder sehen

Alte Familienangehörige wenigstens durch eine sichere Glasscheibe sehen – das ermöglichen modulare Besuchsräume für Senioren- und Pflegeheime von Algeco, einem Anbieter modularer Raumlösungen. Der familiäre Plausch wird per Funk übertragen. Außerdem bietet das Unternehmen mobile Sanitätsstationen und Fieberambulanzen und hat im baden-württembergischen Nürtingen ein Drive-in für Corona-Tests errichtet.
algeco.de/care-covid

KOMMUNIKATION
Auf der Suche nach dem Impfstoff

Die weltweite Jagd nach einem Impfstoff gegen das Covid-19-Virus unterstützt das Brand Publishing House Looping Group. Die ursprünglich als Agentur für Mercedes-Benz gegründete Looping Group betreut das gemeinnützige Konsortium Human Vaccines Projekt. Ziel ist es, Informationsmaterial zu entwickeln, Journalisten und Wissenschaftler zusammenzubringen und das Thema ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Die Leitung des in New York City angesiedelten Projektes hat der dort lebende, ehemalige Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer.
looping-group.de/hvp

27. April 2020 – mit Heizungsbauer Viessmann, Tiefkühl-Händler Eismann und Abstandhalten mit KI

HEIZTECHNIK
Auf Beatmungsgeräte umgestellt

Viessmann, der Spezialist für Heizanlagen, steigt in die Produktion von Beatmungsgeräten ein. Eine Produktionslinie für Gas-Wandgeräte am Unternehmensstammsitz im nordhessischen Allendorf wurde entsprechend umgestellt, und selbst einige Komponenten können in die Beatmungsgeräte übernommen werden. Die Initiative dazu sei von den Mitarbeitern gekommen, so das Unternehmen. Das Gerät wurde in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der RWTH Aachen und einigen Krankenhäusern entwickelt. Zurzeit wird die Zulassung geprüft, anschließend könnten über 600 Stück pro Tag produziert werden.
viessmann-newsroom.de

LEBENSMITTEL
Für erschöpfte Krankenhausmitarbeiter

Die Tiefkühlfächer von mehr als 180.000 Krankenhausmitarbeitern füllt derzeit der Tiefkühl Heimservice Eismann. In der Krise finden erschöpfte Ärzte und Pfleger kaum noch Zeit und Kraft, für sich selbst zu sorgen und im Supermarkt anzustehen. „Unsere Eismänner hatten die Idee, diejenigen zu unterstützen, die im Kampf gegen das Coronavirus an vorderster Front stehen“, erklärt Geschäftsführer Elmar Westermeyer. Bundesweit werden 1800 Kliniken unterstützt und erhalten jeweils 100 Gutscheine im Wert von 30 Euro.
eismann.de/presse

IT
Distancing per KI

Das Start-up Landing AI hat ein auf künstlicher Intelligenz basierendes Tool entwickelt, das hilft, das Distancing der Menschen im öffentlichen Raum oder etwa in Fabrikhallen zu überwachen. Ein neuronales Netzwerk erkennt die Personen in Überwachungsvideos und ein anderer Algorithmus berechnet die Entfernungen zwischen ihnen.
landing.ai/blog

22. April 2020 – mit Healthcare-Anbieter MMM Group, About you und einer innovativen Vernetzungstechnologie

MEDIZINTECHNIK
Mehr Intensivplätze

Die Kapazitäten in der Intensivpflege – sie sind zu einem entscheidenden Parameter in der Corona-Bekämpfung geworden. Die MMM Group, ein weltweit führendes Unternehmen für Services und Produkte rund um Sterilisations- und Desinfektionsanlagen, bietet nun eine Möglichkeit, diese Kapazitäten zu vergrößern. Containermodule können zu einer Intensivpflegestation oder einer Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte kombiniert werden. Auf einer freien ebenen Fläche aufgestellt helfen sie, die Möglichkeiten etwa eines Krankenhauses zu erweitern.
mmmgroup.de/news

MODE
Masken zum Selbstkostenpreis

Modehersteller About you kündigt an, noch im April nicht-medizinische, textile Masken herzustellen. Das Unternehmen hat seine Partner und Lieferanten gebeten, ihre eigene Produktion für die Herstellung von Masken zu nutzen. Dadurch sollen, so About you, die Masken zum Selbstkostenpreis angeboten werden können.
aboutyou.de/presse

IT
Das Virus digitalisiert

Schon im alltäglichen Umgang mit Arbeit, Schule und Freizeit hat die Corona-Pandemie einen massiven Digitalisierungsschritt bewirkt. Nun verhilft sie auch einer oft beschworenen und immer noch nicht umfassend eingesetzten Vernetzungstechnologie zu einem Schub: Per Blockchain sollen regionale Daten über die Ausweitung der Pandemie auf der Plattform MiPasa zusammengefasst und weltweit verfügbar gemacht werden. Für den Einsatz der Technologie, die unter anderem hinter der Digitalwährung Bitcoin steht, arbeitet die Weltgesundheitsorganisation WHO mit Unternehmen wie IBM und Hacera zusammen.
tagesschau.de/blockchain-corona

20. April 2020 – mit Melitta, Airbnb und Atemschutzmasken aus Designerproduktion

KONSUMGÜTER
Erfahrung im Filtern

Melitta ist berühmt für Kaffeefilter, jetzt steigt das Unternehmen auch in die Produktion von Atemmasken ein. „Wir sind darauf spezialisiert, neben Filtertüten auch andere Filtermaterialien wie Staubsaugerbeutel und andere industrielle Spezialpapiere auch für den medizinischen Sektor zu entwickeln und zu produzieren“, erklärt Gesellschafter Jero Bentz. Die Maske in Filtertütenform bestehen aus dreilagigem Vlies. Die produzierten Masken der ersten Wochen wird Melitta an seine Mitarbeiter verteilen und zusätzlich eine Million an Gesundheitseinrichtungen spenden. Außerdem wird die Herstellung von FFP2- und FFP3-Masken gerade entwickelt.
melitta-group.com/atemmasken

TOURISMUS
Virtuelles Reisen

Meditieren mit einem buddhistischen Mönch in Japan? Eine virtuelle Radtour mit einem Triathlon-Goldmedaillen-Gewinner in Großbritannien? Im Zuge der Corona-Pandemie lädt Airbnb zu Online-Entdeckungen ein. Die sind kostenpflichtig, ermöglichen den Anbietern und auch Airbnb selber Einnahmen zu erzielen und bieten den Kunden in Corona-Zeiten vielleicht eine willkommene Abwechslung. Außerdem bieten Vermieter auf der ganzen Welt Ärzten und Einsatzkräften kostenlose oder kostengünstige Unterkünfte. Mehr als 100.000 Unterkünfte wurden bisher nach Unternehmensangaben bereitgestellt.

LUXUSARTIKEL
Masken vom Designer

Auch die Hersteller von Luxusbekleidung steigen jetzt in die Produktion von Schutzausrüstung ein. Von Burberry bis Chanel haben viele ihre Nähstuben umgewidmet und stellen jetzt Atemschutzmasken und Schutzkleidung her. Chanel arbeitet gerade an Prototypen, die von französischen Behörden zertifiziert werden. Das Land benötigt, Gesundheitsminister Olivier Veran zufolge, 40 Millionen Masken pro Woche.
hapersbazar.com/fashion-news

17. April 2020 – mit DHL, REWE und einem Musiker, der in die Maskenproduktion eingestiegen ist

LOGISTIK
Desinfektion frei Haus

Insgesamt 14 Tonnen Glycerin und 35.000 Liter Wasserstoffperoxid hat DHL kostenlos an 340 Krankenhausapotheken ausgeliefert. Diese stellen daraus in den Krankenhäusern dringend benötigtes Hand-Desinfektionsmittel her. Als weltweit tätiges Logistikunternehmen verstehe man es als wesentliche Aufgabe, Menschen miteinander zu verbinden, erklärte Deutschlandchef Markus Reckling. „Daher war es für uns selbstverständlich, mit unserem Netzwerk die Versorgung unserer Krankenhäuser mit Desinfektionsmitteln sicherzustellen.”
dpdhl.com/presse

EINZELHANDEL
Klinikpersonal bevorzugt

In Corona-Zeiten ist der Lieferdienst des Einzelhändlers REWE oft auf Tage hinaus ausgebucht. Um das im Moment im Hochleistungseinsatz stehende Personal von Kliniken zu entlasten, bietet das Unternehmen jetzt bevorzugte Lieferfenster an und erlässt den Klinikmitarbeiter*innen die Liefergebühr. Ärzt*innen und Krankenpleger*innen müssen sich dazu online registrieren und einen Beschäftigungsnachweis ihres Krankenhauses vorlegen.
rewe-group.com/newsroom

ENTERTAINMENT
Masken vom YouTube-Star

Er ist Musiker, YouTuber, Schauspieler undundund… Da kann es kaum verwundern, dass Multitalent Fynn Kliemann jetzt auch in der Corona-Krise aktiv wird. Kliemann hat die Produktion seines Merchandise auf Masken umgestellt. Nach eigenen Angaben lässt er in Portugal 40.000 Stück pro Tag und in Serbien 160.000 pro Woche herstellen. Die Masken bestehen aus Polypropylen, dem gleichen Material, aus dem medizinische Masken der Schutzklasse FFP1 bestehen. Sie sollen fair produziert, waschbar und damit wiederverwendbar sein. 3500 Masken hat er an griechische Flüchtlingscamps gespendet.
Webshop

Das Video von „Schmeiß mein Leben auf den Müll“ hat Kliemann übrigens ganz im Sinne von #StayAtHome aus Bildern gebaut, die ihm seine Fans von Zuhause aus geschickt haben.

16. April 2020 – mit Playmobil, Atmos Medizintechnik und der Kooperation zweier Erzrivalen

SPIELWAREN
Nur für Erwachsene

Spielwarenhersteller Playmobil hat eine Nase-Mund-Maske entwickelt. Wie die berühmten Figuren des Unternehmens ist sie aus Kunststoff, ein Filterelement, etwa ein Papiertaschentuch, wird eingelegt. Ein Euro vom Verkaufspreis von 4,99 geht an den Corona-Nothilfefond des Deutschen Roten Kreuzes. Noch sind die Masken nur für Erwachsene, man arbeite aber an einer Version für Kinder, so das Unternehmen.
playmobil-deutschland/pressreleases

LIFE SCIENCE
Flexibel angepasst

Angesichts des steigenden Bedarfs an Gesichtsschutz hat die Atmos Medizintechnik eines ihrer beliebtesten Produkte modifiziert. Für ein Kopfteil mit Stirnleuchte hat der Spezialist für Ausrüstung im HNO- und Gynäkologiebreich ein auswechselbares, transparentes Schutzschild entwickelt, das den gesamten Gesichtsbereich abdeckt und so das Infektionsrisiko durch Tröpfchen minimiert.
atmosmed.de/news

KOMMUNIKATION
Kooperation der Erzrivalen

Sonst sind Apple und Google erbitterte Rivalen auf dem Smartphone-Markt. In der Corona-Krise kooperieren jetzt aber beide. Um den umfassenden Einsatz einer Contract-Tracing-App zu ermöglichen, mit der die Kontakte eines SARS-CoV-2-Infizierten informiert werden können, arbeiten die Digital-Giganten zusammen. In der „wohl weitreichendsten Kooperation ihrer Unternehmensgeschichte“ (SZ) öffnen die beiden ihre Betriebssysteme iOS und Android und installieren zu Mitte Mai eine gemeinsame Schnittstelle. Später soll die Technik dann direkt in die Betriebssysteme eingebaut werden.
germany.googleblog.com
apple.com/newsroom

14. April 2020 – mit Tesa, CleverShuttle und mobilen kontaktlosen Testzentren

CHEMIE
Auseinander kleben

Sonst dienen die Produkte von Tesa dem Zusammenfügen von Teilen, jetzt geht es ums Auseinanderhalten. In Corona-Zeiten stellt das Unternehmen aus Norderstedt bei Hamburg „Social Distancing Tapes“ her, Warnklebebänder, die helfen, auf Abstand zu bleiben. 3000 Rollen davon, mit insgesamt 100 Kilometern, spendete das Tochterunternehmen von Beiersdorf an 30 Krankenhäuser, unter anderem an das UKE in Hamburg und die Charité in Berlin.
tesa.com/news

TRANSPORT
Freie Fahrt fürs RKI

Was macht man, wenn infolge des Shutdown Carsharing-Fahrzeuge kaum noch nachgefragt werden? Man stellt sie denen zur Verfügung, die gerade besonders viel zu tun haben. Der Berliner Fahrdienst CleverShuttle, ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn, stellt dem Robert-Koch-Institut mehrere seiner E-Fahrzeuge zur Verfügung. Damit können Mitarbeiter und Proben schnell von einem Standort zum anderen gefahren werden.
deutschebahn.de/presse

BETRIEBLICHER UMWELTSCHUTZ
Kontaktlos und mobil

Auf Corona testen mit möglichst wenig Kontakt: Dafür hat das Unternehmen Denios eine Lösung entwickelt – ein mobiles kontaktloses Testzentrum. Das mobile Raumsystem des Spezialisten für betrieblichen Umwelt- und Arbeitsschutz aus Bad Oeynhausen bietet zwei voneinander abgeschlossene Bereiche, einen für das Personal, einen für die Patienten. Das 14 Quadratmeter große Element kann auf jeder ebenen, festen Fläche aufgestellt werden.
denios.de/presse-news

8. April 2020 – mit Airbus, Euroimmun, Fraunhofer und einem original schottischen Online-Pub

AEROSPACE
Zwei Fliegen mit einer Klapper

Den Test eines Flugzeugs verbindet Airbus mit dem Abholen von Gesichtsmasken aus China. Der Testflug mit dem Airbus A350-1000 landete am 4. April in Hamburg – an Bord der Maschine vier Millionen Gesichtsmasken. Seit Mitte März war dies bereits der dritte Transport von China nach Europa. Die Masken werden mehrheitlich an die Regierungen der Heimatländer von Airbus gespendet, Frankreich, Spanien, Großbritannien und Deutschland.
airbus.com/newsroom

LIFE SCIENCE

Industrie und Forschung gemeinsam

Als einem der ersten europäischen Dignostikahersteller ist es der EUROIMMUN aus Lübeck gelungen, Antikörpernachweissysteme zur Diagnostik von COVID-19 zu herzustellen. Damit können die Patienten identifiziert werden, die die Infektion durchgemacht und Antikörper dagegen entwickelt haben. Beim aufwendigen Einstieg in die großflächige Produktion der serologischen Testsysteme unterstützt nun die Fraunhofer-Einrichtung für Marine Biotechnologie und Zelltechnik EMB in Lübeck das Unternehmen. Eine der Schwerpunkte des Instituts ist die industrielle Vermehrung von adhärent, also auf Oberflächen, wachsenden Zellkulturen außerhalb des Körpers.
fraunhofer.de/presse

GETRÄNKE
Der virtuelle Pub

Wer das Craft Beer an der Theke und das Kneipenquiz vermisst, dem hilft jetzt die schottische Brauerei Brewdog. In ihrer Online-Bar bietet das Unternehmen Sessions mit Gästen, Comedy, Musik und Pubquizze an. Und natürlich gibt’s auch einen Link zum Webshop, in dem der virtuelle Gast dann seine reale Getränke bestellen kann.
horizont.net/brewdog

6. April 2020 – mit Tesla, Fielmann und einer Plattform, die Produktionskapazitäten und Nachfrage nach Schutzausrüstungen zusammenbringt

AUTOMOTIVE
Atmen mit Tesla

Nicht nur bei E-Autos ist Tesla Pionier. Das Unternehmen von Elon Musk stellte nun den funktionierenden Prototyp eines Beatmungsgerätes vor. Der Clou dabei: Etwa zwei Drittel der verbauten Teile – etwa Schläuche, Ventile, Monitore und Steuerungseinheiten – stammt aus der E-Autoproduktion. Wann das Gerät eine Zulassung bekommt, ist allerdings noch offen
teslamag.de/news

OPTIK
Schutzbrille: Fielmann

Der Hamburger Brillenhersteller hat einen Teil seiner Produktion auf die Fertigung von Schutzbrillen umgestellt. Diese sollen Ärzte und medizinisches Fachpersonal vor Tröpfcheninfektionen schützen. Sobald die nötige Zertifizierung vorliegt, will das Unternehmen die ersten 20.000 produzierten Schutzbrillen an Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen spenden – als Dank als Ärzte und Pfleger. Ab Mitte April will Fielmann Brillen im Versand anbieten.
corporate.fielmann.com

NETZWERK
Selbst ist der Arzt

Der eine hat einen 3D-Drucker und der andere braucht Schutzkleidung, die man printen kann? Die Initiative Maker vs. Virus bringt beide zusammen. Gegründet vom Kasseler Assistenzarzt Severin Fink, vernetzt die Plattform Besitzer von 3D-Druckern oder Lasercuttern mit Einrichtungen, die Schutzausrüstung benötigen. Gedruckt werden sollen vor allem Schutzvisiere aus Kunststoff.

3. April 2020 – mit Daimler, der Braunschweiger Zuführtechnik und einer Möglichkeit, dem Lieblingskino zu helfen


AUTOMOTIVE
Bauteile drucken
„Wir sind bereit, mit unserer hochkompetenten Mannschaft und unserer jahrelangen Erfahrung in der 3D-Druck-Technologie unseren Beitrag zur Produktion von medizinischem Gerät zu leisten“, sagt Mercedes-Benz-Vorstand Jörg Burzer. Der Automobilproduzent stellt seine 3D-Technik zur Verfügung, um dringend benötigte Bauteile für medizinische Geräte zu fertigen. Gedruckt werden kann mit Stereolithographie (SLA), Selective Laser Sintering (SLS), Fused Deposition Modelling (FDM) und dem Metalldruck, dem Selective Laser Melting (SLM).
media.daimler.com/Mercedes-Benz-bietet-Unterstuetzung

MASCHINENBAU
Schutz vor Viren, statt vor Robotern

Vor der Pandemie stellte die Braunschweiger Zuführtechnik GmbH Schutzwände her, mit denen Produktionsroboter eingehegt werden. Aus aktuellem Anlass stellte das Unternehmen nun um auf „Tröpfchenschutzwände“ aus Plexiglas für Arztpraxen, Apotheken und Notaufnahmen. Nach eigenen Angaben erhält das Unternehmen derzeit fünf bis zehn Anfragen pro Stunde.
braunschweiger-zugfuehrtechnik.de

WERBUNG
Kinospots zu Hause

Jeder Filmfan kann jetzt sein Lieblingskino unterstützen. Der Kinowerbevermarkter WerbeWeischer hat die Plattform #HilfDeinemKino eingerichtet. Darauf kann man sein bevorzugtes Kino auswählen und dann die Werbung schauen, die man sonst dort im Vorprogramm gesehen hätte – und das Kino verdient daran.

2. April 2020 – mit SEAT, Terraplasma Medical, Pernot und Bvlgari sowie der Frage, was es eigentlich bedeutet, wenn Unternehmen auf die Produktion von Hilfsgütern umsatteln 

AUTOMOTIVE 
Mit umgebauten Scheibenwischermotoren

Nicht mehr Autos laufen bei SEAT im spanischen Martorell vom Band, sondern mechanisierte Beatmungshilfen. Angetrieben werden sie von umgebauten Scheibenwischermotoren. Dank des unermüdlichen Einsatzes der Mitarbeiter und der Kooperation mit mehreren Projektpartnern werden bei der VW-Tochter seit Ende März Beatmungshilfen produziert. Das Zulassungsverfahren durch die spanische Behörde für Gesundheitsprodukte läuft. 
seat-mediacenter.de/SEAT-produziert-Beatmungsgeräte

LIFE SCIENCE 
Weltraumtechnik im Rachen 

Plasma ist ein ionisiertes Gas, das sehr effektiv Viren zerstört, aber üblicherweise extrem heiß ist. Dem Start-up Terraplasma, einer Ausgründung des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik, ist es gelungen, Plasma auf Zimmertemperatur zu erzeugen. Das soll nun zur Desinfektion bei Covid-19-Patienten direkt im Mund-Rachen-Raum eingesetzt werden. Erste präklinische Untersuchungen werden gerade geplant. 
terraplasma.com/ueber-uns/neuigkeiten

PARFÜM / GETRÄNKE 
Alles für virenfreie Hände 

Parfümhersteller Bvlgari ändert seine Produktion und stellt nun Handdesinfektionsmittel her. Mehrere Hunderttausend 75-ml-Flaschen sollen in den kommenden zwei Monaten an verschiedene öffentliche Stellen in Italien geliefert werden. Das Unternehmen Ricard SAS mit Marken wie Pernod oder Absolut Vodka spendet 70.000 Liter reinen Alkohol aus seinen Vorräten an einen französischen Hersteller von Gesundheitsprodukte. Auch in Schweden, den USA, Spanien oder Irland engagieren sich Unternehmen des Konzerns in der Herstellung von Handdesinfektion. 
lvmh.com/news
pernod-ricard.com/media

KOMMUNIKATION 
Vom Storytelling zum Storydoing 

Alessandro Panella, Managing Partner Serviceplan Consulting Group, über Effekte und Glaubwürdigkeit, wenn Unternehmen in die Produktion direkter Hilfsgüter gegen Corona einsteigen. Und was bedeutet das für die Kommunikation der Unternehmen? 
horizont.net/serviceplan

31. März 2020 – mit Trigema, Hoffmann Messebau Hannover, MAHLE, Triumph und einigen Krankenhausserien 

TEXTIL
Mundschutz aus Baden-Württemberg

Das baden-württembergische Textilunternehmen Trigema stellt seine Produktion um und fertigt ab sofort ein einfaches Modell eines Mundschutzes. Der ist zwar nicht für die Intensivmedizin nutzbar, aber von Pflegepersonal, Firmen und Behörden. Nach eigenen Angaben fertigt Trigema ausschließlich in Deutschland und verwendet nur Rohstoffe aus der EU. Wegen der großen Nachfrage kann das Unternehmen Liefertermine erst ab Ostern zusagen, Pflegeeinrichtungen werden vorrangig beliefert. 
trigema.de/mundschutz

MESSEBAU 
Behandeln auf der Kegelbahn 

Sie gehören zu den Branchen, die am schwersten von der Krise betroffen sind: Messebauer leiden unter den Absagen der Messen. Doch Geschäftsführer Tim Karußeit von Hoffmann Messebau Hannover hatte eine gute Idee: Das Unternehmen bietet mobile Ambulanzräume als Raum-in-Raumlösung aus Alu-Profilen an, und hat damit Erfolg. Die ersten Räume sind schon aufgebaut, Vorreiter war eine Ortschaft in der Eifel. Die Messebauer errichteten dort auf 200 Quadratmetern Behandlungsräume auf der Kegelbahn eines Restaurants. 
messebau-hannover.de/krankenhaus

AUTOMOBILZULIEFERER / TEXTIL
Ungewöhnliche Allianz 

Der Automobilzulieferer MAHLE ist einer der weltgrößten Produzenten von Kolben, Zylindern und Ventilsteuerungen. Um in der Pandemie zu helfen, haben sich die Stuttgarter mit dem Unterwäschehersteller Triumph zusammengetan, um für die Intensivpflege geeignete Atemmasken zu produzieren. MAHLE liefert ein Filtermedium, das FFP3-tauglich ist und Viren abfängt. Die Produktion der Masken, erfolgt dann bei Triumph. Wenn der Fertigungsprozess aufgesetzt ist, wollen beide bis zu 1,5 Millionen Masken pro Monat herstellen. 
mahle.com/mahle-und-triumph-kooperation

UNTERHALTUNG
Echte Leben retten 

Dass sie einmal helfen könnte, echte Leben zu könnte, hätte sich Assistenzärztin Meredith Grey wohl nicht träumen lassen. Doch jetzt geht ihre medizinische Ausrüstung und die ihrer Kolleg*innen an reale Krankenhäuser. In Serien wie „Grey’s Anatomy“ werden zwar manchmal ziemlich zugespitzte Geschichten aus dem Krankenhausalltag erzählt, die Requisiten sind indes echtes medizinisches Equipment. Und dieses spenden jetzt die Produzenten von Serien wie „Grey’s Anatomy“, „New Amsterdam“, „Chicago Med“ oder „The Good Doctor“ an die Uniklinik Los Angeles und andere Krankenhäuser. 
aerzteblatt.de/Rettende-Requisiten-aus-Hollywood